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13.10.11

Informationsabend: „Burnout“ am Arbeitsplatz keine Chance geben

Wila-Informationsabend: „Burnout“ am Arbeitsplatz keine Chance geben
LEGDEN. Von früh bis spät abrufbereit, immer auf dem Sprung und selbst nach Feierabend nie ohne Handy unterwegs, um ja keine neue Entwicklung zu verpassen: Engagiert nennen das die einen, selbstausbeuterisch die anderen – und krankmachend die Referenten eines Informationsabends im Herbst, zu dem die Wirtschaftsinitiative Legden-Asbeck (Wila), der Verband aktiver Unternehmen im Westmünsterland (AIW) und die Industrie- und Handelskammer (IHK) einladen.
von Sylvia Lüttich-Gür

Am Donnerstag, 13. Oktober, ab 19.30 Uhr im Landhotel Hermannshöhe sprechen Managementberater Carsten Tellkamp aus Münster und der Mediziner Dr. Volker Schrage, der zu den Initiatoren des Zentrums für gesundes Arbeiten in Legden gehört, über Burnout: die neue Volkskrankheit, die gerade immer mehr Leistungsträger im Beruf lange ausfallen lässt. In den Mittelpunkt ihrer Ausführungen stellen sie aber nicht allein die Beschreibung der Entstehung der psychischen Erkrankung und ihrer Symptome, sondern sie zeigen, wie Betriebe helfen können, dass es gar nicht so weit kommt.

Stress birgt Gefahren

Und das nicht allein aus reiner Mitmenschlichkeit: Denn dass das Ausbrennen im Beruf nicht nur für die Patienten selbst ernste Folgen hat, sondern auch für die Arbeitgeber, ist längst erwiesen. Lange Fehlzeiten gerade der Aktivposten im Betrieb sind nur schwer zu kompensieren – egal, ob im Management einer großen Exportfirma, im Handwerksbetrieb oder auch zuhause bei der Pflege eines alten Angehörigen. Frühzeitige Prophylaxe ist da in jedem Fall die bessere und günstigere Alternative, wie auch die Selbstvertretungsorganisationen der heimischen Wirtschaft meinen: Wila, AIW und IHK.

Betriebsklima wichtig

„Betriebliches Gesundheitsmanagement heißt die Lösung“, so Carsten Tellkamp. Das greife aber nur, wenn auch die betrieblichen Rahmenbedingungen stimmten. Dazu gehörten gute und gerechte Führungsarbeit, die Formulierung klarer Ziele und funktionierende Prozesse, damit jeder seine Leistung einbringen könne, und kooperatives Betriebsklima.

Ob das gegeben ist, könne jeder selbst feststellen, wenn er sich die Frage stelle: „Wie gerne komme ich morgens zur Arbeit?“ Tellkamps These: „Direkte Maßnahmen zum Gesundheitsmanagement wie etwa Sport- und Ernährungsprogramme, Seminare zum Stressmanagement oder Suchtprävention können nur greifen, wenn sie von geeigneten organisatorischen Rahmenbedingungen flankiert werden.“

Quelle: http://www.muensterlandzeitung.de/lokales/legden/-Burnout-am-Arbeitsplatz-keine-Chance-geben;art973,1342082



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